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Warum dein Wille dich am Erfolg hindert - 90% Mindset? (Ex-UBS, Ex-Berenberg Trader)

Warum Profis keine Vorhersagen brauchen, sondern ein System, das sie vor ihrer eigenen Gier schützt - das MOMA System.

Die meisten Trader scheitern nicht an ihren Charts, sondern an der Unfähigkeit, das eigene Ego aus dem Orderbuch fernzuhalten. Wer Milliarden für die UBS oder Berenberg bewegt hat, weiß: Ein System ist nur so viel wert wie der Mensch, der es bedient – und die meisten bedienen es als ihre schlechteste Version.

► Hier findest du Gregor Labahn

► Ressourcen & Links

Gregor erlebte den Kollaps 2008 hautnah mit. Diese Filme zeigen das „verklärte“ Bild der Banken und den harten Aufprall der Realität, den er im Gespräch beschreibt:

► Tools & Selbstanalyse

  • Das Trader-Journal: Gregors wichtigste Empfehlung ist kein fremdes Buch, sondern das eigene Protokoll der A, B und C-Zustände.


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Keine Zeit? Hier ist die Essenz ↓


Im Gespräch mit Gregor Labahn

Gregor Labahn ist die Antithese zum schrillen Trading-Coach. Mit Jahrzehnten an Erfahrung im institutionellen Sektor – vom Parketthandel an der Börse Düsseldorf bis zum Market Making für Großbanken – bringt er eine Nüchternheit mit, die in der Branche selten ist. Er hat gesehen, wie Profis wirklich arbeiten: Nicht durch Magie, sondern durch „verbessernde Systeme“, die menschliche Fehler konsequent auspreisen.

00:00:00 Einleitung: Psychologie vs. Strategie bei UBS & Berenberg
00:05:07 Warum Einstiege überbewertet werden (Risk Multiples)
00:15:28 Definition von Mindset & der Weg zum Börsenparkett
00:22:36 Hinter den Kulissen: Die Rolle des Market Makers
00:32:09 Risikomanagement in der Praxis: Gold & Aktien
00:54:14 Das MOMA-System: Ein Framework für Konsistenz
01:52:15 Technische Analyse und institutionelle Realität
02:16:51 KI-Coaching & der wichtigste Rat für Trader

Aufnahmedatum: 17. April 2026

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Die Essenz der Folge

  • Die 90%-Regel: Erfolg ist Kopfsache. Das ist kein Kalenderspruch, sondern eine statistische Notwendigkeit. Ohne mentale Kontrolle wird jeder statistische Edge durch einen einzigen emotionalen Moment vernichtet.

  • Das A-B-C-Selbst: Professionelles Trading bedeutet, zu erkennen, in welchem Modus man agiert. Die „C-Version“ ist der zerstörerische Gambler – ihn zu identifizieren und zu stoppen, ist die wichtigste Aufgabe eines Traders.

  • MOMA-System: Gregors Methode zur täglichen Selbstanalyse und Prozesskontrolle.

  • Institutionelle Entzauberung: Großbanken haben keine „geheimen Indikatoren“. Sie haben Prozesse, die den Einzelnen davor schützen, dumme Entscheidungen zu treffen.

  • Verantwortung ist absolut: Wer dem Markt, dem Broker oder dem Algorithmus die Schuld gibt, delegiert seine Macht und wird niemals profitabel.

  • Das Paradoxon des Wollens: Wer am Markt etwas „erzwingen“ will, hat bereits verloren. Profit entsteht aus der Akzeptanz dessen, was ist, nicht aus dem Wunsch nach dem, was sein sollte.

Ich trade nur dann, wenn nichts von mir es will.

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Die Story hinter dem Gast

Vom hektischen Parkett der Börse Düsseldorf bis in die klimatisierten Trading-Desks der UBS: Gregors Weg ist geprägt von der Beobachtung menschlicher Fehlbarkeit. Ein zentraler Wendepunkt war die Erkenntnis, dass institutionelle Performance oft „verklärt“ wird. Er sah, dass Erfolg dort entsteht, wo Emotionen durch Kriterien ersetzt werden. Sein tiefster Einblick? Dass selbst gestandene Profis gegen den inneren „Gempler“ kämpfen, der genau dann auftaucht, wenn man sich seiner Sache zu sicher ist.

Das System

Gregors Ansatz ist radikal prozessorientiert. Sein MOMA-System dient als Filter gegen die eigene Subjektivität.

  • Edge: Er liegt nicht im Einstieg, sondern in der Fähigkeit, sich bei Fehlern nicht selbst zu belügen.

  • Entscheidungslogik: Handeln findet nur statt, wenn die objektiven Kriterien erfüllt sind – ohne emotionale Beteiligung.

  • Risiko: Risiko wird nicht nur in Zahlen gemessen, sondern im mentalen Verschleiß. Wer emotional „investiert“ ist, kann kein Risiko managen.

Vielleicht gerade wenn du in einer Position bist, sagt er [der Gambler] sich so ... okay, weißt was, heute machen wir doppelt so viel.

Hier lernen & wachsen alle, die handeln:

Der Mensch: Die Kontrolle des „Gamblers”

Gregor macht keinen Hehl daraus, dass Trading ein einsames, oft schmerzhaftes Geschäft der Selbsterkenntnis ist. Er thematisiert die Zweifel und die Gier, die jeden Marktteilnehmer begleiten. Die wahre Kunst ist für ihn nicht die Abwesenheit von Gefühlen, sondern der Aufbau eines Systems, das greift, bevor das Ego den „Sell“-Button ignoriert.

Was bedeutet Performance? Sind diese Institutionen so aufgebaut, dass sie verbessernde Systeme sind?

👉 Hör nicht nur zu. Nutz es richtig.

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Hinweis: Keine Anlageberatung!

Der Podcast stellt keinerlei Anlageberatung dar. Vergangene Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Inhalte dienen ausschließlich Informations- und Unterhaltungszwecken. Die veröffentlichte Meinung stellt keine Aufforderung zum Handeln dar und ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.

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