Der größte Denkfehler im Trading – den ich 7 Jahre gemacht habe
Viele starten im Trading mit der Hoffnung, eine perfekte Strategie zu finden. Eine, die immer funktioniert. Eine, die fast nie verliert.
Michael Pisnyachevskiy erzählt in dieser Episode offen, warum genau diese Suche ihn jahrelang aufgehalten hat.
Sein erster Trade?
Ein Short – ohne zu wissen, was ein Short ist.
Danach folgen:
RSI, Trendlinien, Breakouts, Bücher, Backtests, Trading-Roboter, Screener, Moving Averages – und immer wieder die gleiche Erkenntnis:
👉 Selbst gute Strategien funktionieren nicht, wenn du sie psychologisch nicht umsetzen kannst.
👉 Backtests können täuschen.
👉 Trading ist Statistik, kein Wunschkonzert.
🎙️ Die ganze Folge findest du hier:
📺 Video: 🎧 [Spotify] | ▶️ [YouTube]
🎧 Audio: 🎧 [Apple Podcasts] | 📺 [RTL+] | 🎵 [YouTube Music] | 🎶 [Amazon Music] | 🎶 [Weitere Plattformen]
#BulleUndMensch
Sein erster Trade war ein Short – ohne zu wissen, was ein Short ist
Michael begann mit Trading noch in der Schule.
Er hatte keine Strategie.
Kein System.
Kein echtes Verständnis der Märkte.
Er sah bei seinem Broker nur zwei Buttons:
Buy und Sell.
Und eine Frage ließ ihn nicht los:
„Warum kann ich irgendwas verkaufen, wenn ich noch nichts habe?“
Also klickte er auf Sell.
Der Trade ging zufällig ins Plus.
Er schloss ihn wieder.
Und so begann seine Reise an den Märkten.
Die Suche nach der perfekten Strategie
Wie viele, die neu ins Trading kommen, war auch er überzeugt:
Es muss doch eine Strategie geben, die funktioniert.
Also begann er zu suchen.
RSI.
Trendlinien.
Breakouts.
Moving Averages.
Backtests.
Trading-Roboter.
YouTube wurde zur wichtigsten Quelle für neue Ideen.
Jede Strategie sah im Chart logisch aus.
Bis man sie selbst ausprobiert.
Ein Moment der Erkenntnis
Ein Satz aus unserem Gespräch bringt das Problem ziemlich gut auf den Punkt:
„Es kann sein, dass du alles richtig machst und es trotzdem nicht funktioniert.“
Das ist eine der schwierigsten Erkenntnisse für viele Trader.
Denn Märkte funktionieren nicht deterministisch.
Selbst eine gute Strategie produziert Phasen, in denen sie nicht funktioniert.
Und genau diese Phasen sind es, die einen mental herausfordern.
Der eigentliche Lernprozess
Michael hat über Jahre hinweg vieles ausprobiert:
technische Indikatoren
fundamentale Ansätze
Trading-Bots
Backtests
verschiedene Märkte
Manches funktionierte eine Zeit lang.
Vieles nicht.
Ein besonders ehrlicher Moment im Gespräch war, als er sagte:
„Es gibt eine Strategie, die grundsätzlich funktioniert – aber ich krieg’s einfach nicht.“
Damit meinte er nicht das Regelwerk.
Sondern die Umsetzung.
Denn selbst wenn eine Strategie statistisch funktioniert, bleibt eine Herausforderung:
Sie konsequent zu handeln.
Was am Ende bleibt
Am Ende seiner Suche stand eine überraschend einfache Erkenntnis.
Nicht jede Strategie passt zu jedem Menschen.
Und ein großer Teil des Tradings besteht darin, sich selbst zu verstehen.
Wie reagiert man auf Verluste?
Wie auf Gewinne?
Wann greift man zu früh ein?
Michael sagte im Gespräch einen Satz, der mir im Kopf geblieben ist:
Wenn seine gesamte Trading-Reise nur dazu geführt hätte, dass er heute disziplinierter arbeitet, dann hätte sich der Weg schon gelohnt.
Die ganze Folge
Im Podcast sprechen wir unter anderem darüber:
warum sein erster Trade ein Short war
wie der YouTube-Algorithmus seine Strategie-Suche geprägt hat
warum viele Backtests trügerisch sein können
was Trend-Following wirklich bedeutet
und welche Rolle Psychologie im Trading spielt
Auf YouTube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt.
#BulleUndMensch
Hinweis: Keine Anlageberatung!
Der Podcast stellt keinerlei Anlageberatung dar. Vergangene Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Inhalte dienen ausschließlich Informations- und Unterhaltungszwecken.
![[Bulle & Mensch] - So handeln Profis wirklich.](https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!WpT4!,w_40,h_40,c_fill,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F1ff8d459-67a1-4ad3-81eb-046b6cc02af5_512x512.png)